Sydney – Tag 64

Sydney – letzter Tag.
Gestern Abend holt uns ein Kleinbus im Hotel ab. Dabei sind auch sämtliche Nichtasiaten, die wir im Laufe des langen Tages zu Gesicht bekommen hatten: Zwei Frauen, die uns bei einem Spaziergang angelächelt hatten, so nach dem Motto ‚Schön, dass wir doch nicht alleine sind in dieser großen Stadt‘. Und ein Ehepaar aus Amsterdam, das uns beim Abendessen aufgefallen war. Der Tag in Taoyuan, ganz schön strange! Hier der Blick aus dem Hotelfenster:

Ganz anders Sydney: Dort haben wir uns sehr schnell zuhause gefühlt. Der Abschied ist uns verdammt schwer gefallen. Schluchz.

Unsere beiden Handys produzieren Fotos mit unterschiedlichen Formaten: oben mein Samsung, unten das iPhone von Andreas.

Ich schreibe diese Zeilen zwei Stunden vor der Landung in Frankfurt. Das Frühstück wird serviert, Andreas hat sich für ein chinesisches entschieden und ich für ein westliches. Seit dem Einchecken in Sydney ist dies die neunte Mahlzeit, die uns die Airline anbietet. Oh je, was die Waage zuhause wohl dazu sagt?

Auf dem Bildschirm sehe ich die Flugroute: von Taipei über Südkorea Richtung Russland, vorbei an Vladivostok, Yakutsk und Noril’sk dann weiter über Stockholm und Kopenhagen. Ich habe (noch) nicht verstanden, warum wir so weit im Norden fliegen. (Beim Hinflug hatte ich mich über die sehr weit im Süden liegende Route gewundert. Hat China Airlines keine Überflugrechte für China? Auch im Internet finde ich keine Antwort auf diese Frage.)

Eins ist uns aber klar: Bei der nächsten Reise „in diese Gegend“ (voraussichtlich Neuseeland) fliegen wir wieder mit China Airlines. Unsere Business-Class-Flüge sind nicht wirklich billig, aber mit Sicherheit ihr Geld wert.

Wie war’s denn in Australien? Zuhause werden wir wohl häufig diese Frage hören. Ich habe keine Ahnung, was ich antworten werde. Nach jeder längeren Reise versuche ich ein Fazit zu ziehen. Das gelingt mir diesmal (noch) nicht. Erstmal brauche ich Zeit, um über die unglaublich vielen Erlebnisse nachzudenken …