Über den Weg zum Blog

In meinem Berufsleben hatte ich viele Präsentationen zu erstellen. Diese mussten inhaltlich überzeugend und visuell ansprechend sein. Meine erste Überlegung bei einer neuen Präsentation: Wo soll diese Präsentation gespeichert werden soll, in der Cloud oder auf meinem Rechner? In der Regel entschied ich mich für meinen Rechner. Dann musste ich der Präsentation einen Namen geben, um sie auf dem Rechner schnell zu finden. Anschließend erfolgte die Auswahl des Programms. Powerpoint, Keynote und Prezi standen zur Wahl. Nach der Entscheidung für Powerpoint konnte ich zwischen zahlreichen Vorlagen wählen. Schließlich konnte die eigentliche Erstellung der Präsentation beginnen.

Die einzelnen Schritte

Einen vergleichbaren Weg habe ich bei der Erstellung meines Reiseblogs beschritten. (Ein Reiseblog ist ein Internet-Reisetagebuch.) Zunächst musste ich entscheiden, wo der Blog gespeichert werden soll, auf meinem Rechner oder in der Cloud. Da ich auch von unterwegs auf den Blog zugreifen wollte, habe ich mich selbstverständlich für die Cloud entschieden. Als Anbieter für Webspace standen u. a. 1&1 und Strato zur Verfügung. Ich habe mich für den ersten dieser beiden großen Webhoster entschieden. Dann brauchte ich eine Domain (einen Namen) für meinen Blog, der gut verständlich und einprägsam ist. Meine Wahl fiel auf HartmutsReiseBlog.de. Als nächstes musste ich mich für ein Programm, ein Content Management System (CMS) entscheiden. Das Programm mit der größten Verbreitung ist WordPress, aber auch Typo3, Joomla und andere kamen infrage. Als Unerfahrener folgte ich dem Rat der Experten und entschied mich für WordPress. Um bei Updates immer auf dem Laufenden zu sein, habe ich bei 1&1 Managed WordPress gebucht. Somit kann ich mich auf den Inhalt des Blogs konzentrieren, während 1&1 sich um die Technik kümmert.

Gridalicious von Catch Themes

Anschließend musste ich wohl die wichtigste Entscheidung treffen, die Wahl der Vorlage. Experten sprechen hier von Themes. Eine große Zahl an kostenfreien und kostenpflichtigen Vorlagen stand zur Verfügung, eine für den Einsteiger kaum zu überblickende Auswahl. Durch einen Blick in verschiedene Foren wurde doch bald klar, dass ich zunächst Kriterien festlegen muss, um dann zu überprüfen, welche Themes diese Kriterien am besten erfüllen: Responsive sollte mein Theme sein, d. h. es passt sich dem Gerät an: PC, Tablet oder Smartphone. Es sollte für einen Blog geeignet sein, Fotos sollten gut zur Geltung kommen, das Handling sollte einfach sein und vor allem sollte es gut aussehen. Ich brauchte also ein „responsive WordPress Blog Theme“, das sich gut für Foto-Blogs eignet. Daher fiel meine Wahl auf die kostenfreie Version von Gridalicious von Catsch Themes. Um mein Theme zu optimieren, habe ich noch ein paar Plugins hinzugefügt, z. B. Photo Gallery und YellowPencil. (Leider ist das Theme nicht vollständig „responsive“, dies fällt vor allem beim Zugang über ein Tablet auf.)

Tumblr und Co.

Natürlich hätte ich mich auch für eine kostenkose Blogging-Platform wie tumblr.com oder blogger.com entscheiden können. Dann hätte ich aber erhebliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen: kein frei wählbarer Blogname, geringe Auswahl an Designs und massive Werbung auf dem Blog. Nach einem kurzen Test war klar: tumblr und Co. kommen für mich nicht infrage. (Stand: März 2018)