London 18

Ostern 1974 gewann ABBA mit Waterloo den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute als ESC bekannt) im südenglischen Brighton. Nur wenige hundert Meter weiter war ich Gast einer britischen Familie. Damit begann meine Liebe für das Vereinigte Königreich. (In all den Jahren gab es nur eine große Krise in dieser Liebesbeziehung – verursacht durch die Brexit-Abstimmung am 23. Juni 2016.)

Earls Court – viele Jahre mein Stadtteil

Schon 1974 fuhr ich für einen Tag nach London. Inzwischen habe ich unzählige Male „Swinging London“ besucht, meist nur für ein paar Tage, privat oder auf Klassenfahrt, aber immer wieder voller Neugierde. Notting Hill zog mich in den ersten Jahren an. Danach ging es viele Jahre lang nach Earls Court. Der Stadtteil wurde mir zur zweiten Heimat: The Coleherne Arms und Bromptons‘ Pub sind zwei Kneipen, in denen ich viele Menschen kennen gelernt und schöne Stunden verbracht habe. Leider hat sich Earls Court inzwischen stark verändert, wie in Notting Hill beherrschen dort die Touristen das Straßenbild. Also bin ich in andere Stadtteile ausgewichen: Docklands, Kentish Town, Lambeth etc. Durch Airbnb ist es möglich geworden, Stadtteile ohne typische Touristeninfrastruktur kennen zu lernen.

Eine Woche in Pimlico

Und in diesem Jahr zieht es mich nach Pimlico. Schon häufig war ich dort, viele Plätze, Straßen und Parks kenne ich. Aber zum ersten Mal werde ich dort wohnen: „Regency architecture and garden squares lend a graceful air.“ Ich freue mich auf eine Woche in Pimlico, dem oft übersehenen Stadtteil im Zentrum von London. Im August ist es so weit. Typische Touristenattraktionen stehen auch diesmal kaum auf meinem Programm. Stattdessen …

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