Sydney – Tag 46

Heute Morgen werde ich wach – und sehe Wallabys vor unserem Zimmerfenster. Schön! Ich schaue auf meine Wetter-App, 0 Grad. Wie bitte? Hier in Launceston im Norden Tasmaniens ist alles ganz anders als im schwulen Hotspot Darlinghurst in Sydney.

Zunächst das Wetter: Tasmanien wird durch die „roaring forties“ geprägt. Dieser Westwind trifft auf die ungeschützte Insel und bestimmt vor allem das Wetter auf der Westseite. Dort führt eine Meeresströmung zudem kaltes Wasser heran, auf der Ostseite beeinflusst eine warme Strömung das Wetter. Insgesamt ist das Wetter übers Jahr eher ausgeglichen: Die Winter sind nicht sehr kalt und die Sommer nicht wirklich heiß.

Chinesen lieben Tasmanien. Aber noch mehr scheinen sie Selfies zu mögen.

Außerdem ändert sich das Wetter schnell. Das merken wir auf der Fahrt zur Wineglass Bay im Freycinet National Park an der Ostküste. Nachdem wir den Aussichtspunkt erklommen haben, ist die Sonne verschwunden. Schade! Auch bei der Weiterfahrt bleibt das Wetter durchwachsen.

Der zweite Unterschied: die Menschen. Es ist nicht zu übersehen, wir sind auf dem Lande. In Sydney ernähren sich viele sehr gesund: Zahlreiche Podukte in den Läden sind „organic“. Sie treiben viel Sport: An fast jeder Straßenecke gibt es ein „gym“. Und sie kleiden sich modisch. Und hier in Launceston? Naja … eben nicht! Vielleicht sind die Landbewohner aber ein wenig netter und entspannter.

Unser Hotel ist der Country Club Tasmania. Zunächst mochten wir diese Anlage nicht. Aber inzwischen haben wir unsere Meinung ein wenig geändert. Das Angebot ist umfangreich: Golf, Reiten, Tennis, Zocken und sogar ein Gym.

Morgens genießen wir unser Frühstück mit einem schönen Blick auf den Golfplatz. Schon jetzt am Abend freuen wir uns drauf!