Devonport bis Otorohanga

In Neuseeland gibt es wenig Kriminalität. Vollgepackte Autos herumreisender Touristen werden jedoch gerne aufgebrochen. Zur Sicherheit werden unsere vier Koffer bzw. Reisetaschen zusammengebunden – und zwar mit Fahrradkabelschlössern. Nachdem wir heute Morgen unser umfangreiches Gepäck sicher verpackt haben, verlassen wir Auckland in Richtung Süden.

Zuerst schauen wir uns einen wenig beeindruckenden Ort an der Tasmansee an. Er heißt Kawhia und liegt an der Bucht mit dem Namen Kawhia Harbour. (Immer wenn ich genötigt werde, beim Posieren für ein Foto in die Sonne zu schauen, ist das Ergebnis ganz schön verkniffen.)

Danach geht’s weiter mit einem Wasserfall und einer „natürlichen Brücke“, die vermutlich durch den teilweisen Einsturz einer Höhle entstanden ist.

Mein Highlight des Tages

Ganz schön wackelig

Anschließend wollen wir uns im Kiwi House in Otorohanga den neuseeländischen Nationalvogel anschauen. Kiwis sind nachtaktive Vögel, daher sind die Räume stockdunkel. Trotzdem können wir keinen einzigen Kiwi erblicken, sie scheinen wohl keine Lust auf Besucher zu haben. Dass unser stattliches Eintrittsgeld zur Erhaltung der stark vom Aussterben bedrohten Vögel dient, tröstet uns ein wenig.

Kein Kiwi, aber ein Kea

Gegen 16 Uhr checken wir im Waitomo Orchard Estate B & B ein. Wir haben ein schönes kleines Zimmer mit Gemeinschaftsbad und einer tollen Aussicht. Am Horizont ist der Gipfel des Kakepuku zu sehen.

Frei laufende Katzen stellen eine massive Bedrohung für Kiwis dar. Kein Wunder, dass die Zahl der Kiwis weiter rückläufig ist.