Balfour Place in Camps Bay

Tag 2: Wie immer sind wir viel zu früh am Flughafen. Schnell sind alle Formalien erledigt und gegen 22 Uhr hebt der Flieger pünktlich Richtung Kapstadt ab. 23 A und C, unsere XL-Sitze am Notausgang, bieten viel Beinfreiheit. Wir erhalten unaufgefordert eine extra dicke Decke, denn hier ist es immer besonders kalt.

Keine schulpflichtigen Kinder an Bord – und vermutlich auch keine aktiven Lehrer. Schön! Über Korsika gibt’s Abendessen – mit Rotwein, aber leider nicht aus Südafrika, wie Andreas mit Bedauern feststellt. Der Flieger lässt Libyen links liegen. Über der Sahara wird es in der Kabine dunkel und noch vor Niger sind fast alle Gäste eingeschlafen. Bei minus 39 Grad Außentemperatur und einer schlecht isolierenden Notausgangstür ist es über Zentralafrika ganz schön kalt.

Erst vor der angolanischen Küste werden wir wieder wach und beobachten den Sonnenaufgang. Zwei Stunden vor der Landung – wir sind jetzt auf der Höhe von Windhoek – wird das Frühstück serviert. Sogar über der Namib, der ältesten Wüste der Welt ist es eisig.

Wir werden vom Flughafen abgeholt (Der Fahrer will wissen: „Are you a gay couple?“) und zum Balfour Place gebracht. Dort werden wir jetzt drei Wochen Sommer genießen. Hier ein Blick von unserer Terrasse:

In der anderen Richtung liegt das Meer, sehr schön anzusehen, aber viel zu kalt für ein Bad. Der Benguela-Strom transportiert eiskaltes Wasser aus dem Süden vor die Westküste Südafrikas.