Früh am Morgen stehe ich auf. Nach dem Gang zum Kölner Hauptbahnhof fahre ich mit der S19 zum Flughafen.

Dom und Hauptbahnhof am Morgen

Eingecheckt habe ich bereits zuhause. Jetzt drucke ich am Schalter von Eurowings den Baggage Tag (die große Gepäckbanderole) und die Bingo-Sticker (die mit dem Strichcode) aus. Unter der Aufsicht eines gelangweilten Mitarbeiters der Airline stelle ich meinen Koffer auf das Gepäckband. Dann wird mein Baggage Receipt (meine Quittung) gedruckt. Hoffentlich sehe ich meinen Koffer in Gatwick unbeschadet wieder.

Bei der Sicherheitskontrolle am Kölner Flughafen darf seit einiger Zeit alles im Handgepäck bleiben, auch Getränke. Aber meine Frühstücksbox schaut sich der Mitarbeiter doch etwas genauer an. Ist da etwa Verbotenes drin?

Langer Weg vom Terminal 1 (Eurowings-Schalter) zum Terminal 2 (Gate D80 für Abflug)


Erst Kölner Brücken, kurze Zeit später südenglische Landschaft


Um 11:15 Uhr hebt mein Flieger in Köln ab, genau 70 Minuten später landet er in Gatwick. In den Siebzigern war ich zum ersten Mal an diesem Flughafen im Süden von London. Er war der Startpunkt meines ersten Flugs in die USA. Laker Airways hieß die Fluggesellschaft, vielleicht die erste echte Billigfluggesellschaft. Von Gatwick geht es mit einem Zug der Thameslink nach Farringdon.

Farringdon liegt unmittelbar nördlich der City of London und gehört zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten der britischen Hauptstadt. Hier treffen mehrere U-Bahn-Linien, die Elizabeth Line und nationale Bahnverbindungen zusammen. Das Viertel bildet den Übergang zwischen der City und Islington. Große Teile von Farringdon liegen im London Borough of Islington, während der südliche Bereich bereits zur City of London gehört. Im westlichen Teil von Farringdon schließt sich das historische Viertel Clerkenwell an, wo mein Hotel liegt. “Hub by Premier Inn” heißt die Kette. Eine nette junge Frau nimmt meinen Koffer zur Verwahrung entgegen, einchecken kann ich jedoch erst um 15 Uhr. Ich gehe zum Brunnen, der Clerkenwell seinen Namen gegeben hat. “Clerk’s Well”, also der Brunnen der Geistlichen oder Schreiber, liegt in einem Privathaus und kann nur durch das Fenster bestaunt werden. Schade, denn der Brunnen wurde bereits im 12. Jahrhundert erstmals beschrieben.


Erster Kaffee des Tages nach dem Einchecken

In Bearbeitung!