Heute fahren wir mit dem Linienbus nach Heraklion. Um zehn Uhr verlässt der Bus Agia Galini Richtung Norden.

Für zwei Wochen haben wir schon vor einiger Zeit über Check24 einen Mietwagen gebucht, den wir heute am Flughafen in Heraklion abholen. Mietwagen im Norden Kretas sind deutlich günstiger, weil dort auch die großen Anbieter als Konkurrenten auftreten. Außerdem – und das ist uns sehr wichtig – buchen wir vorzugsweise über Check24, weil wir dort die “Stiftung Warentest Kriterien” anklicken können. Damit bekommen wir alle wichtigen Versicherungen und sonstigen Zusatzleistungen und sind gleichzeitig vor allem Überflüssigem geschützt. Bekanntlich sind die Mitarbeitenden bei den Autovermietern begnadete Verkäufer, die ihren Kunden gerne etwas Unnötiges aufschwatzen wollen. Check24 hat keine Vertragspartner im Süden Kretas, deshalb fahren nach Heraklion.

Im Inneren der Insel

Das aufgewühlte Meer

Die entspannte Tour mit dem Bus führt durch viele kleine Orte im Innern der Insel. Das Wetter ist immer noch ungewöhnlich kühl und nass. Aber von dem Unwetter, über das im Augenblick alle reden und über das auch in den deutschen Medien berichtet wurde, bekommen wir zunächst nichts mit.


Vom Busbahnhof in Heraklion fahren wir mit dem Stadtbus weiter zum Autovermieter in Flughafennähe. Kaum sind wir dort angekommen, öffnet der Himmel alle Schleusen. Im strömenden Regen übernehmen wir einen schönen Jeep mit Automatik und Allradantrieb. Auf der Rückfahrt nach Agia Galini müssen wir immer wieder durch Wasser, das von allen Seiten auf die Straßen strömt. Unsere Handys warnen uns mehrfach vor den Gefahren des Unwetters. In Agia Galini parken wir den Mietwagen vor dem Hotel und gehen hinunter zum Hafen. Jetzt ist Zeit für den Kaffee: heute ein Cappuccino für Andreas und ein Flat White für mich.


Abends im Restaurant Pantheon
