Die Nacht ist extrem. Am Morgen sehen wir auf unserer Terrasse, dass es geregnet hat. Außerdem hören wir den heftigen Sturm, wie er an den Palmen und am Gebäude zerrt. Ein Stuhl liegt im Garten, später wird eine Liege in den Pool geweht. Ich verzichte auf die Einkaufsfahrt. Statt Baguette gibt es Toastbrot zum Frühstück. Das Duschen im Freien ist bei starkem Wind eine Herausforderung. Das Wasser wird häufig vom Winde verweht.



Der Faro im Dunst und im Modell

Später fahren wir hinunter nach Meloneras, um von dort aus eine Wanderung zu machen. Keine gute Idee. Der Sand wird uns mit voller Wucht ins Gesicht geblasen. Die Sicht ist stark eingeschränkt. Dort, wo sonst Pasito Blanco zu sehen ist, sehen wir nur gelben Dunst. Auf dem Golfplatz zwischen Meloneras und Pasito Blanco wird trotzdem Golf gespielt. Das muss ganz schön frustrierend sein.

Ausstellung im Faro




Beim Faro sehen wir zu unserer Überraschung, dass es dort ein Museum gibt. Also schnell hinein. In dem Leuchtturm befindet sich eine dauerhafte Ausstellung zur Kultur, Geschichte und traditionellen Lebensweise auf Gran Canaria. Sie zeigt Objekte und Fotos aus der Zeit von der Eroberung der Insel bis ins 20. Jahrhundert. Sehr interessant.

Danach wird es wieder schwierig, denn der Sturm scheint immer heftiger zu werden. Wir geben unseren Plan auf, unterwegs ein Eis zu essen. Wir kaufen ein, fahren hinauf nach Monte León und essen dort unser Eis. Zwischenzeitlich geht Andreas in den 18,5 Grad kalten Pool, um die Liege zu bergen. Mein Held bei der Arbeit.
In Bearbeitung!