
Heute frühstücken wir draußen mit Blick auf den Sonnenaufgang. Es ist noch unter 20 Grad.

Sonne, Sand und Strand sind heute angesagt. Dazu fahren wir nach Kalamaki auf der anderen Seite der Massara-Bucht.

Auch Schildkröten lieben diesen Strand (Unechte Karettschildkröte).

Eigentlich ist Kalamaki ein schöner kleiner Ort mit einer entspannten Atmosphäre, genau das richtige, um einen ruhigen Tag in der Sonne zu verbringen. Leider gibt es auch Dinge, die wir als störend empfinden. Dazu gehören die vielen unfertigen Gebäude. Dazu lese ich sinngemäß im Internet:
Auf Kreta sieht man viele unfertige Häuser, bei denen besonders die aus den Betondecken herausragenden Bewehrungsstäbe ins Auge fallen. Sie sind häufig für eine spätere Aufstockung vorgesehen, wenn wieder Geld für den Weiterbau vorhanden ist. Für leere, nie ans Stromnetz angeschlossene Rohbauten gilt zudem eine reduzierte Steuer. Durch Wirtschaftskrisen, hohe Baukosten oder familiäre Veränderungen bleiben manche Gebäude jedoch jahrelang unfertig. So prägen die rostenden Eisenstäbe auf den unfertigen Häusern vielerorts leider das Ortsbild. Hässlich!

Zum Abendessen fahren wir nach Klima. Vom Restaurant Veranda hat man einen schönen Blick über die Messara-Ebene. Das Essen ist lecker und der Service sehr freundlich. Da niemand Englisch spricht, füllt man als Gast ein Formular aus, ungewöhnlich, aber praktisch. Neben zehn deutschen Touristen haben sich auch genauso viele einheimische Männer eingefunden, die etwas trinken und lautstark miteinander diskutieren. Zum Abschluss unseres Essens gibt es wie überall Raki und etwas Süßes aufs Haus. Nach Einbruch der Dunkelheit ist die Kirche von Klima schön beleuchtet.



