Heute berichte ich über vier Orte an der Südküste Kretas. Allen gemeinsam ist eine unschöne Ansammlung aus Rohbauten und Ruinen.
In Agia Galini überwiegen treppenreiche Gassen und ein schmaler Kiesstrand, was für ältere Besucher wie uns manchmal problematisch sein kann. Dafür punktet der Ort mit einem malerischen Hafen, einer intakten Infrastruktur und weiten Panoramablicken über das Libysche Meer, die die terrassenförmige Hanglage ermöglicht. Den Blick von unserem Hotel Palazzo Greco werden wir sicherlich vermissen.

Agia Galini

Kalamaki bietet einen kilometerlangen, weitläufigen Sandstrand mit flachen Wegen, ideal für ausgiebige Spaziergänge. Allerdings leidet der Strand unter starkem Wellengang und rutschigen Steinplatten im Uferbereich. Ins Wasser gehen wir deshalb nicht, nutzen den Strand aber zum Sonnenbaden und besuchen einige schöne Restaurants mit einem schönen Blick auf das Meer.

Kalamaki

Kokkinos Pirgos fehlt jegliche Urlaubsidylle. Der Ort wirkt trostlos, und die Strandpromenade ist sichtlich heruntergekommen. Touristisches Flair gibt es hier nicht, ein Besuch lohnt sich daher kaum. Nach einem Spaziergang heute verlassen wir den Ort auf dem schnellsten Weg.

Kokkinos Pirgos

Tymbaki ist eine laute, staubige und optisch äußerst unattraktive Stadt ohne touristische Attraktionen. Dennoch müssen wir immer wieder durch diesen Ort fahren. Halten wir an, liegt das allein am chaotischen Verkehr in der Kleinstadt.
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