Heute Morgen sehen wir, dass wir eigentlich nichts sehen. Calima nimmt uns die Sicht, zumindest die Sicht hinunter an die Küste. Calima ist eine Wetterlage mit Sandwind aus der Sahara.

Unser Ziel heute ist der Roque Nublo. (Nur im Foto oben und im Beitragsfoto zu sehen,) Doch im Laufe der Rundfahrt merke ich, dass für mich das eigentliche Highlight heute der Ort Tejeda ist.








Der Roque Nublo ist ein beeindruckender Basaltmonolith, der etwa 80 Meter aus dem Hochplateau herausragt. Bei klarem Wetter soll man von dort sogar den Teide auf Teneriffa sehen können. Er zieht viele Besucher an, entsprechend knapp sind die Parkplätze. Zudem ist eine vorherige Online-Reservierung erforderlich, die Tickets sind jedoch kostenfrei.




Wir bleiben nur kurz beim Roque Nublo und fahren weiter nach Tejeda. Das kleine, gepflegte Bergdorf liegt auf 1050 Metern Höhe in einer Vulkanlandschaft und bietet weite Ausblicke, auch auf den Roque Nublo. Mit seinen weißen Häusern und engen Gassen gilt Tejeda als einer der schönsten Orte der Insel. Wir spazieren durch das Dorf und trinken vor einem Café einen Cappuccino. Immer wieder schweift unser Blick in die Ferne. Wie schön muss es hier erst sein, wenn Calima die Sicht nicht trübt.






Calima-Sonnenuntergang in Monte León:

Unser letzter Besuch beim Roque Nublo im Jahr 2021 war ganz anders: